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Woran erkennt man guten Web-Content?

Was ist Qualität? Das ist umstritten – Geschmackssache ist es deshalb aber nicht. Während für journalistische Beiträge ein praktikables Modell der Qualitätsmessung existiert, wird die Güte von Webseiten bislang vor allen an Klick-Zahlen und Nutzer-Bewertungen gemessen. Bernd Weber schlägt vor, das Vier-Dimensionen-Modell für journalistische Qualität für Internet-Kommunikation anzupassen – und landet bei fünf Dimensionen.

Was wirkt im Web? Über den Pudding an der Wand

von Bernd Weber

Was Ihre Online-Quoten angeht, wissen Sie Bescheid: Sie kennen die Zahl Ihrer Page Impressions, Visits und Unique User; Sie haben Ihre Follower auf Twitter im Blick und schauen regelmäßig in Ihre Facebook-Statistiken. Eine Frage aber bleibt, und kein Statistik-Tool der Welt kann sie beantworten: Was kommt inhaltlich bei Ihren Nutzern an? Können Sie Ihre Botschaft(en) tatsächlich vermitteln, oder ärgern sich Ihre Unique User über unverständliche, unauffindbare oder unpräzise Inhalte? Viele Unternehmen sind in dieser Hinsicht unsicher – es sind Fragen, die wir häufig gestellt bekommen, wenn wir in unseren Workshops, Seminaren und in der Beratungspraxis Internet-Kommunikation beurteilen

Manchmal gibt es eine Ahnung davon, wie Webseiten wirken – meist dann, wenn die Nutzer ihren Frust loswerden wollen und negatives Feedback geben. Oder wenn Ihr Beitrag gute Bewertungen oder Kommentare erhält, geteilt oder verlinkt wird. Dieses unsystematische und unzuverlässige Feedback reicht vielen jedoch nicht aus, die (auch) davon leben, ihre Produkte und Dienstleistungen online anzubieten. Und sie haben Recht. Woran also erkennt man guten Web-Content?

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